Das Jahr 2026 in Wort und Bild
Auf dieser Seite gewähren wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Vereinstätigkeit. Zu allen Veranstaltungen, die stattgefunden haben, finden Sie einen kurzen Überblick mit einigen Fotos. Zu einigen Veranstaltungen finden Sie ausführliche Berichte in der Review. Vielen Dank für ihr Interesse!
Februar | |
24.02.2026 | Detlev-Rohwedder-Haus, ein Haus voller Geschichte und Geschichten - Bei einer Hausführung in diesem monumentalen Gebäude am Platz des 17. Juni tauchten 12 Mitglieder und 2 Gäste tief in die 90-jährige Geschichte dieses Hauses ein und erlebten einen Vortrag der Extraklasse durch einen Mitarbeiter des Bundesministeriums für Finanzen, welches nach der Wiedervereinigung Hausherr im Gebäude ist. Es wurde 1935/36 in nur 18 Monaten als Reichsluftfahrtministerium der Nazis, dem Hermann Göring persönlich vorstand, errichtet. Entsprechend mondän und luxuriös ist die Ausstattung. Im 2. Weltkrieg und in der Schlacht um Berlin wurde es kaum beschädigt und diente nach dem Krieg der Sowjetischen Militäradministration zunächst als Kommandozentrale. Am 07.10.1949 wurde hier im großen Saal die DDR gegründet und das Gebäude wird zum Haus der Ministerien. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 erlebte an dieser Stelle seine Initialzündung. Der Mauerbau wurde indirekt verkündet und das Haus erlebte 1989 den Mauerfall. Es wurde zur Treuhandanstalt, welche das DDR-Vermögen verwalten sollte. Es ist seit 1999 der erste Amtssitz des Bundesministeriums für Finanzen. Kaum ein anderes Gebäude spiegelt die Brüche der jüngeren deutschen Geschichte so wider, wie dieses Haus. Galerie |
14.02.2026 | St. Hedwig-Kathedrale in Berlin-Mitte zum Zweiten - Aufgrund des großen Interesses im Januar wurde eine zweite Kathedralenführung angeboten. 11 Mitglieder und 1 Gast nahmen daran teil. Andere Führerin, andere Schwerpunkte - aber mindestens genauso interessant. Diese Kirchenführerin - eine Kunsthistorikerin - legte ihren Schwerpunkt auf die Architekturgeschichte der Kathedrale und die vielschichtige Symbolik des Baus. Sie erläuterte einige Grundzüge der Liturgiereform der katholischen Kirche, welche vom Zweiten Vatikanischen Konzil beschlossen wurde, im 20. Jh. begann und wie Grundzüge dieser Reform in die Sanierung der Kathedrale einflossen. Die 1,5 Stunden vergingen wie im Fluge und alle Teilnehmerinnen waren begeistert. So gab es auch beim anschließenden Restaurantbesuch im "Nantes Eck" neben gutem Essen genügend Gesprächsstoff. |
Januar | |
10.01.2026 | Die Sankt Hedwigs-Kathedrale in Berlin Mitte - Nach umfänglicher Sanierung zwischen 2019 und 2024 erstrahlt der Kirchenbau in neuem Glanz. Grund genug für die Organisation einer Führung in der Bischofskirche des Erzbistums Berlin. 12 Mitglieder folgten der Einladung und wurden nicht enttäuscht. Die Geschichte des Bauwerkes geht zurück in die Zeit von Friedrich dem Großen, der nach dem gewonnenen schlesischen Krieg den neuen römisch-katholischen Einwohnern Berlins aus Schlesien eine Heimstatt in der Residenzstadt Preußens geben wollte. Deshalb wurde die Kirche nach Fertigstellung auch der als Schutzpatronin Schlesiens verehrten Hedwig von Andechs unterstellt. Der Kuppelbau wurde im Stile eines römischen Pantheons von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff realisiert und wurde so repräsentativer Bestandteil des königlichen Forum Fridericianum, heute der Bebelplatz. In 1,5 Stunden erhielten die Teilnehmenden Einblick in die Geschichte des Bauwerkes, seine Symbolik und in Rituale der römisch-katholischen Kirche. Fazit: Berlin ist nicht nur um eine Sehenswürdigkeit reicher, sondern hier entstand durch die zeitgemäße Modernisierung des Kirchenbaus auch ein Ort der Ruhe und Besinnung mitten im hektischen Berlin. Im Anschluss an die Führung pilgerten alle gemeinsam zum Restaurant "Nante-Eck" und ließen den Nachmittag dort ausklingen. Weitere Bilder in der Galerie! |


