Das Jahr 2026 in Wort und Bild
Auf dieser Seite gewähren wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Vereinstätigkeit. Zu allen Veranstaltungen, die stattgefunden haben, finden Sie einen kurzen Überblick mit einigen Fotos. Zu einigen Veranstaltungen finden Sie ausführliche Berichte in der Review. Vielen Dank für ihr Interesse!
April | |
09.04.2026 | Zu Gast im Roten Rathaus - 16 Mitglieder nahmen an der sehr interessanten Führung durch die Repräsentationsräume des "Roten Rathauses" in Berlin, dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters, der Senatskanzlei und Tagungsort des Berliner Senats teil. Errichtet wurde es von 1861 bis 1871 nach Plänen Hermann Friedrich Waesemann im Rundbogenstil. 1870 tagte erstmals die Stadtverordn0etenversammlung hier und 1871 wurden die Festräume mit der Verabschiedung der Reichsverfassung eingeweiht. Über das imposante Treppenhaus mit seinen 39 Stufen und dem roten Teppich gelangt man in die Vorhalle. Hier begeistert eine Sehenswürdigkeit: ein aus 78.750 LEGO-Teilen gebautes Miniatur-Rathaus. Außerdem steht hier die Vitrine mit dem "Goldenen Buch der Stadt Berlin". Weiter geht es in den Wappensaal, wo der "Regierende" Staatsgäste empfängt und zu Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt einlädt. Der Name leitet sich von 24 Wappen in seinen Buntglasfenstern ab. Damit wird Bezug auf die 1920 gebildete Stadtgemeinde Großberlin genommen. Seit der Verwaltungsreform 2001 ist Berlin allerdings nur noch in 12 Bezirke eingeteilt. Der Festsaal ist der größte Raum des Roten Rathauses und bietet mit 30 Metern Länge, 18 Metern Breite und 6,90 Meter hohen Bogenfenstern vielen Gästen Platz. Hier finden feierliche Zeremonien, Empfänge, Lesungen, Konzerte oder Eintragungen in das Goldene Buch, aber auch Feste für verdiente Bürgerinnen und Bürger der Stadt statt. An seiner linken Wand hängt das Gemälde "Der Berliner Kongress von 1878" des preußischen Hofmalers Anton von Werner. Der schönste Saal des Roten Rathauses ist allerdings der Säulensaal. In der 9 Meter hohen vierschiffigen Halle war einst die Magistrats-Bibliothek untergebracht. In allen Repräsentationsräumen findet man in Vitrinen ausgestellt die Geschenke ausländischer Gäste an den "Regierenden". Im Anschluss an die Besichtigung fanden sich alle Teilnehmer zu einer gemütlichen Runde bei Speis' und Trank im Restaurant "Fischer & Lustig" im Nikolaiviertel zusammen. Weitere Bilder in der Galerie! |
März | |
27.03.2026 | Parlamentshistorische Ausstellung des Deutschen Bundestages im Deutschen Dom - Eine Lehrstunde in parlamentarischer Demokratie erlebten 14 Mitglieder und 4 Gäste während eines sehr interessanten und kurzweiligen Vortrages im nachgebauten Plenarsaal des Deutschen Bundestages, dem Herzstück der Parlamentshistorischen Ausstellung. Dabei erfuhren sie nicht nur, wie parlamentarische Demokratie in Deutschland funktioniert, sondern auch viel Wissenswertes über die Entstehung, Zerstörung und den Wiederaufbau von Deutschem und Französischem Dom auf dem Gendarmenmarkt in Berlin sowie die Entstehung und Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland. Nach dem gut einstündigen Vortrag war noch etwas Zeit, um individuell durch die Ausstellung zu bummeln, bevor sich die meisten Teilnehmer im Restaurant "Erdinger am Gendarmenmarkt" einfanden, um den Nachmittag ausklingen zu lassen. |
10.03.2026 | Ordentliche Mitgliederversammlung - 41,5 % der Mitglieder waren anwesend und 3 Mitglieder durch Vollmacht vertreten. Die Vorstände legten Rechenschaft über die Vereinsarbeit des Jahres 2025 ab und wurden anschließend durch Wahl in ihren Ämtern bis Frühjahr 2028 bestätigt. Der Haushaltsplan für 2026 wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. |
04.03.2026 | Berliner Feuerwehrmuseum - Die Berliner Berufsfeuerwehr begeht in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen. Es war die erste Berufsfeuerwehr in Deutschland. 7 Mitglieder und 1 Gast trafen sich in Tegel, um tief in die Geschichte der Feuerwehr und des Brandschutzes einzutauchen. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im aktiven Dienst, führte kurzweilig durch die Museumsräume und beantwortete viele Fragen. Gegründet 1851 bestand sie damals aus einem Brandinspektor, 4 Brandmeistern, 40 Oberfeuerwehrmännern, 180 Feuerwehrmännern und 360 Spritzenmännern, geführt vom Branddirektor Carl Ludwig Scabell. Viele Innovationen in der Brandbekämpfung folgten diesen Anfängen, und alles hatte seinen Ursprung in Berlin. Mit rund 5500 Mitarbeitern und 35 Berufsfeuerwachen ist die Berliner Feuerwehr auch heute noch die größte Berufsfeuerwehr in Deutschland. Nicht nur die Brandbekämpfung gehört zu ihren Aufgaben, sondern auch Gefahrenabwehr, Rettungsdienst und vorbeugender Brandschutz. Die Einsatzzahlen sind beeindruckend: Knapp 10.000 Brände, rund 15.000 technische Hilfeleistungen, 460.000 Einsätze des Rettungsdienstes, aber auch 32.500 Fehleinsätze im Jahre 2024 (Tendenz steigend). Im Schnitt dauert es 10 min von der Alarmierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte. |
Februar | |
24.02.2026 | Detlev-Rohwedder-Haus, ein Haus voller Geschichte und Geschichten - Bei einer Hausführung in diesem monumentalen Gebäude am Platz des 17. Juni tauchten 12 Mitglieder und 2 Gäste tief in die 90-jährige Geschichte dieses Hauses ein und erlebten einen Vortrag der Extraklasse durch einen Mitarbeiter des Bundesministeriums für Finanzen, welches nach der Wiedervereinigung Hausherr im Gebäude ist. Es wurde 1935/36 in nur 18 Monaten als Reichsluftfahrtministerium der Nazis, dem Hermann Göring persönlich vorstand, errichtet. Entsprechend mondän und luxuriös ist die Ausstattung. Im 2. Weltkrieg und in der Schlacht um Berlin wurde es kaum beschädigt und diente nach dem Krieg der Sowjetischen Militäradministration zunächst als Kommandozentrale. Am 07.10.1949 wurde hier im großen Saal die DDR gegründet und das Gebäude wird zum Haus der Ministerien. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 erlebte an dieser Stelle seine Initialzündung. Der Mauerbau wurde indirekt verkündet und das Haus erlebte 1989 den Mauerfall. Es wurde zur Treuhandanstalt, welche das DDR-Vermögen verwalten sollte. Es ist seit 1999 der erste Amtssitz des Bundesministeriums für Finanzen. Kaum ein anderes Gebäude spiegelt die Brüche der jüngeren deutschen Geschichte so wider, wie dieses Haus. Galerie |
14.02.2026 | St. Hedwig-Kathedrale in Berlin-Mitte zum Zweiten - Aufgrund des großen Interesses im Januar wurde eine zweite Kathedralenführung angeboten. 11 Mitglieder und 1 Gast nahmen daran teil. Andere Führerin, andere Schwerpunkte - aber mindestens genauso interessant. Diese Kirchenführerin - eine Kunsthistorikerin - legte ihren Schwerpunkt auf die Architekturgeschichte der Kathedrale und die vielschichtige Symbolik des Baus. Sie erläuterte einige Grundzüge der Liturgiereform der katholischen Kirche, welche vom Zweiten Vatikanischen Konzil beschlossen wurde, im 20. Jh. begann und wie Grundzüge dieser Reform in die Sanierung der Kathedrale einflossen. Die 1,5 Stunden vergingen wie im Fluge und alle Teilnehmerinnen waren begeistert. So gab es auch beim anschließenden Restaurantbesuch im "Nantes Eck" neben gutem Essen genügend Gesprächsstoff. |
Januar | |
10.01.2026 | Die Sankt Hedwigs-Kathedrale in Berlin Mitte - Nach umfänglicher Sanierung zwischen 2019 und 2024 erstrahlt der Kirchenbau in neuem Glanz. Grund genug für die Organisation einer Führung in der Bischofskirche des Erzbistums Berlin. 12 Mitglieder folgten der Einladung und wurden nicht enttäuscht. Die Geschichte des Bauwerkes geht zurück in die Zeit von Friedrich dem Großen, der nach dem gewonnenen schlesischen Krieg den neuen römisch-katholischen Einwohnern Berlins aus Schlesien eine Heimstatt in der Residenzstadt Preußens geben wollte. Deshalb wurde die Kirche nach Fertigstellung auch der als Schutzpatronin Schlesiens verehrten Hedwig von Andechs unterstellt. Der Kuppelbau wurde im Stile eines römischen Pantheons von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff realisiert und wurde so repräsentativer Bestandteil des königlichen Forum Fridericianum, heute der Bebelplatz. In 1,5 Stunden erhielten die Teilnehmenden Einblick in die Geschichte des Bauwerkes, seine Symbolik und in Rituale der römisch-katholischen Kirche. Fazit: Berlin ist nicht nur um eine Sehenswürdigkeit reicher, sondern hier entstand durch die zeitgemäße Modernisierung des Kirchenbaus auch ein Ort der Ruhe und Besinnung mitten im hektischen Berlin. Im Anschluss an die Führung pilgerten alle gemeinsam zum Restaurant "Nante-Eck" und ließen den Nachmittag dort ausklingen. Weitere Bilder in der Galerie! |






