Brücke der Freundschaft e. V. Berlin
People to People International Community Chapter Berlin

Das Jahr 2026 in Wort und Bild

Auf dieser Seite gewähren wir allen Interessierten einen Einblick in unsere Vereinstätigkeit. Zu allen Veranstaltungen, die stattgefunden haben, finden Sie einen kurzen Überblick mit einigen Fotos. Zu einigen Veranstaltungen finden Sie ausführliche Berichte in der Review. Vielen Dank für ihr Interesse!


Mai

20.05.2026

Sommertreff am Grunewaldturm - 12 Mitglieder folgten der Einladung und trafen sich im Kaisergarten, dem wohl schönsten Biergarten Berlins mit einer einmaligen Aussicht (für bis zu 800 Gäste)!! Bei wechselhaftem Wetter waren auf der Terrasse Plätze mit einem herrlichen Blick zur Havel reserviert. Einige Teilnehmer ließen sich von den 200 Stufen nicht schrecken und genossen die fantastische Rundumsicht über die Havel und den Grunewald. Der Turm wurde anlässlich des 100. Geburtstag des deutschen Kaisers Wilhelm I., dessen Standbild in der großen Eingangshalle steht, vom Kreis Teltow errichtet. Der rote Backsteinturm ist 55 Meter hoch und steht auf einem Hügel, dem Karlsberg. Hier oben befindet man sich in 36 Metern Höhe über dem Boden und etwa 86 Meter über dem Meeresspiegel und kann bei schönem Wetter bis nach Potsdam schauen. Glück gehabt bei solch einem Ausflug: Das Treffen fand genau in einem Zeitfenster zwischen zwei heftigen Regenschauern statt. So konnten alle den Aufenthalt genießen und kamen auch wieder trockenen Fußes nach Hause.



09.05.2026

Tagesausflug nach Strausberg - Bei sehr schönem Wetter trafen sich 14 Mitglieder am S-Bahnhof Strausberg Stadt zu einer Führung durch die 750jährige Geschichte des Ortes. Von der Stadtführerin wurden sie am S-Bahnhof erwartet. Dann ging es gut zwei Stunden kreuz und quer durch die kleine Stadt, deren Militärgeschichte bereits im 18. Jh. als Garnisonsstadt begann. Von 1956 bis zur Wiedervereinigung war sie Sitz des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR und hat sich seit 2013 zu einem der größten Bundeswehr-Standorte entwickelt. Aber Strausberg hat noch viel mehr zu bieten als Militär. Zu einem ausführlichen Bericht über die Führung hier klicken. Die 14 Teilnehmer waren jedenfalls begeistert und ließen den Nachmittag gemütlich beim Italiener ausklingen, bevor sie die Heimfahrt antraten. 



07.05.2026

Highlights im Naturkundemuseum - Das Berliner Naturkundemuseum beherbergt mit über 30 Millionen Objekten die größte naturkundliche Sammlung Deutschlands. 19 Mitglieder des Vereins nahmen an einer sehr interessanten Führung durch die Ausstellung teil. In zwei Gruppen begaben sie sich auf eine Zeitreise. Zu den Highlights gehören ohne Zweifel das weltweit größte montierte Skelett eines Giraffatitans, der aus 13 m Höhe auf die Besucher herab schaut und das Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx. Die Vogelsammlung enthält etwa 200.000 Objekte, darunter auch ein ausgestopfter Riesenalk aus der Arktis, der von Menschen völlig ausgerottet wurde. In der gläsernen Nass-Sammlung lagern in riesigen Regalwänden ca. 1 Million Fische und Reptilien in 276.000 Gläsern in insgesamt 80 Tonnen Alkohol. Dies dient Forschungszwecken. Eine Biodiversitätswand zeigt etwa 3.000 verschiedene präparierte Tierarten. Ein erneuter Besuch lohnt sich, denn einige Räumlichkeiten waren wegen Umbauarbeiten z. Zt. gesperrt. 




April

29.04.2026

Führung im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz - Das Archiv ist weniger geheim als der Name vermuten lässt, denn jedermann hat die Möglichkeit hier Akten anzufordern und vor Ort zu studieren. Mitnehmen darf man diese natürlich nicht. Außerdem muss man in der Lage sein, alte Handschriften zu lesen, denn die Einrichtung bewahrt ca. 35 km Archivgut auf, welches vom 12. Jh. bis ins 21. Jh. reicht. 13 Mitglieder erhielten während eines kurzen Vortrages Einblicke in die Archivarbeit in Deutschland und konnten sich danach während eines Rundganges durch das Gebäude ein Bild über Art der Aufbewahrung und Arbeitsweise machen. Eine interessante Ausstellung informiert über Geschichte und Gegenwart des Archivs. Seit 1924 hat es seinen Dienstsitz in Dahlem in der Archivstraße, bis dahin war es im Berliner Stadtschloss untergebracht. Den Namen Geheimes Staatsarchiv erhielt es 1803, der den modernen zentralarchivischen Charakter der Institution betonen sollte und der noch heute den Rang unter den großen europäischen Archiven bezeichnet. Die zentralstaatliche Hauptüberlieferung endet allerdings mit der nationalsozialistischen Gleichschaltung der Länder mit dem Reich 1933/34. Damit gingen die preußischen Ministerien in den Reichsministerien auf. Heute werden alle wichtigen Bundesdokumente im Bundesarchiv aufbewahrt und das Staatsarchiv in Dahlem ist vor allem von großer historischer Bedeutung.



09.04.2026

Zu Gast im Roten Rathaus - 16 Mitglieder nahmen an der sehr interessanten Führung durch die Repräsentationsräume des "Roten Rathauses" in Berlin, dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters, der Senatskanzlei und Tagungsort des Berliner Senats teil. Errichtet wurde es von 1861 bis 1871 nach Plänen Hermann Friedrich Waesemann im Rundbogenstil. 1870 tagte erstmals die Stadtverordn0etenversammlung hier und 1871 wurden die Festräume mit der Verabschiedung der Reichsverfassung eingeweiht. Über das imposante Treppenhaus mit seinen 39 Stufen und dem roten Teppich gelangt man in die Vorhalle. Hier begeistert eine Sehenswürdigkeit: ein aus 78.750 LEGO-Teilen gebautes Miniatur-Rathaus. Außerdem steht hier die Vitrine mit dem "Goldenen Buch der Stadt Berlin". Weiter geht es in den Wappensaal, wo der "Regierende" Staatsgäste empfängt und zu Eintragungen in das Goldene Buch der Stadt einlädt. Der Name leitet sich von 24 Wappen in seinen Buntglasfenstern ab. Damit wird Bezug auf die 1920 gebildete Stadtgemeinde Großberlin genommen. Seit der Verwaltungsreform 2001 ist Berlin allerdings nur noch in 12 Bezirke eingeteilt. Der Festsaal ist der größte Raum des Roten Rathauses und bietet mit 30 Metern Länge, 18 Metern Breite und 6,90 Meter hohen Bogenfenstern vielen Gästen Platz. Hier finden feierliche Zeremonien, Empfänge, Lesungen, Konzerte oder Eintragungen in das Goldene Buch, aber auch Feste für verdiente Bürgerinnen und Bürger der Stadt statt. An seiner linken Wand hängt das Gemälde "Der Berliner Kongress von 1878" des preußischen Hofmalers Anton von Werner. Der schönste Saal des Roten Rathauses ist allerdings der Säulensaal. In der 9 Meter hohen vierschiffigen Halle war einst die Magistrats-Bibliothek untergebracht. In allen Repräsentationsräumen findet man in Vitrinen ausgestellt die Geschenke ausländischer Gäste an den "Regierenden". Im Anschluss an die Besichtigung fanden sich alle Teilnehmer zu einer gemütlichen Runde bei Speis' und Trank im Restaurant "Fischer & Lustig" im Nikolaiviertel zusammen. Weitere Bilder in der Galerie!




März

27.03.2026

Parlamentshistorische Ausstellung des Deutschen Bundestages im Deutschen Dom - Eine Lehrstunde in parlamentarischer Demokratie erlebten 14 Mitglieder und 4 Gäste während eines sehr interessanten und kurzweiligen Vortrages im nachgebauten Plenarsaal des Deutschen Bundestages, dem Herzstück der Parlamentshistorischen Ausstellung. Dabei erfuhren sie nicht nur, wie parlamentarische Demokratie in Deutschland funktioniert, sondern auch viel Wissenswertes über die Entstehung, Zerstörung und den Wiederaufbau von Deutschem und Französischem Dom auf dem Gendarmenmarkt in Berlin sowie die Entstehung und Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland. Nach dem gut einstündigen Vortrag war noch etwas Zeit, um individuell durch die Ausstellung zu bummeln, bevor sich die meisten Teilnehmer im Restaurant "Erdinger am Gendarmenmarkt" einfanden, um den Nachmittag ausklingen zu lassen.



10.03.2026

Ordentliche Mitgliederversammlung - 41,5 % der Mitglieder waren anwesend und 3 Mitglieder durch Vollmacht vertreten. Die Vorstände legten Rechenschaft über die Vereinsarbeit des Jahres 2025 ab und wurden anschließend durch Wahl in ihren Ämtern bis Frühjahr 2028 bestätigt. Der Haushaltsplan für 2026 wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

04.03.2026

Berliner Feuerwehrmuseum - Die Berliner Berufsfeuerwehr begeht in diesem Jahr ihr 175-jähriges Bestehen. Es war die erste Berufsfeuerwehr in Deutschland. 7 Mitglieder und 1 Gast trafen sich in Tegel, um tief in die Geschichte der Feuerwehr und des Brandschutzes einzutauchen. Ein Mitarbeiter der Feuerwehr, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im aktiven Dienst, führte kurzweilig durch die Museumsräume und beantwortete viele Fragen. Gegründet 1851 bestand sie damals aus einem Brandinspektor, 4 Brandmeistern, 40 Oberfeuerwehrmännern, 180 Feuerwehrmännern und 360 Spritzenmännern, geführt vom Branddirektor Carl Ludwig Scabell. Viele Innovationen in der Brandbekämpfung folgten diesen Anfängen, und alles hatte seinen Ursprung in Berlin. Mit rund 5500 Mitarbeitern und 35 Berufsfeuerwachen ist die Berliner Feuerwehr auch heute noch die größte Berufsfeuerwehr in Deutschland. Nicht nur die Brandbekämpfung gehört zu ihren Aufgaben, sondern auch Gefahrenabwehr, Rettungsdienst und vorbeugender Brandschutz. Die Einsatzzahlen sind beeindruckend: Knapp 10.000 Brände, rund 15.000 technische Hilfeleistungen, 460.000 Einsätze des Rettungsdienstes, aber auch 32.500 Fehleinsätze im Jahre 2024 (Tendenz steigend). Im Schnitt dauert es 10 min von der Alarmierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte.
Die Zeit verging für die Teilnehmenden wie im Fluge und die anschließende Einkehr im Kultrestaurant "Dicke Paula" war ein sehr schöner Abschluss dieses interessanten Nachmittags. Beides, Museum und Restaurant, sehr zu empfehlen!





Februar

24.02.2026

Detlev-Rohwedder-Haus, ein Haus voller Geschichte und Geschichten - Bei einer Hausführung in diesem monumentalen Gebäude am Platz des 17. Juni tauchten 12 Mitglieder und 2 Gäste tief in die 90-jährige Geschichte dieses Hauses ein und erlebten einen Vortrag der Extraklasse durch einen Mitarbeiter des Bundesministeriums für Finanzen, welches nach der Wiedervereinigung Hausherr im Gebäude ist. Es wurde 1935/36 in nur 18 Monaten als Reichsluftfahrtministerium der Nazis, dem Hermann Göring persönlich vorstand, errichtet. Entsprechend mondän und luxuriös ist die Ausstattung. Im 2. Weltkrieg und in der Schlacht um Berlin wurde es kaum beschädigt und diente nach dem Krieg der Sowjetischen Militäradministration zunächst als Kommandozentrale. Am 07.10.1949 wurde hier im großen Saal die DDR gegründet und das Gebäude wird zum Haus der Ministerien. Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 erlebte an dieser Stelle seine Initialzündung. Der Mauerbau wurde indirekt verkündet und das Haus erlebte 1989 den Mauerfall. Es wurde zur Treuhandanstalt, welche das DDR-Vermögen verwalten sollte. Es ist seit 1999 der erste Amtssitz des Bundesministeriums für Finanzen. Kaum ein anderes Gebäude spiegelt die Brüche der jüngeren deutschen Geschichte so wider, wie dieses Haus. Galerie



14.02.2026

St. Hedwig-Kathedrale in Berlin-Mitte zum Zweiten - Aufgrund des großen Interesses im Januar wurde eine zweite Kathedralenführung angeboten. 11 Mitglieder und 1 Gast nahmen daran teil. Andere Führerin, andere Schwerpunkte - aber mindestens genauso interessant. Diese Kirchenführerin - eine Kunsthistorikerin - legte ihren Schwerpunkt auf die Architekturgeschichte der Kathedrale und die vielschichtige Symbolik des Baus. Sie erläuterte einige Grundzüge der Liturgiereform der katholischen Kirche, welche vom Zweiten Vatikanischen Konzil beschlossen wurde, im 20. Jh. begann und wie Grundzüge dieser Reform in die Sanierung der Kathedrale einflossen. Die 1,5 Stunden vergingen wie im Fluge und alle Teilnehmerinnen waren begeistert. So gab es auch beim anschließenden Restaurantbesuch im "Nantes Eck" neben gutem Essen genügend Gesprächsstoff.




Januar 

10.01.2026

Die Sankt Hedwigs-Kathedrale in Berlin Mitte - Nach umfänglicher Sanierung zwischen 2019 und 2024 erstrahlt der Kirchenbau in neuem Glanz. Grund genug für die Organisation einer Führung in der Bischofskirche des Erzbistums Berlin. 12 Mitglieder folgten der Einladung und wurden nicht enttäuscht. Die Geschichte des Bauwerkes geht zurück in die Zeit von Friedrich dem Großen, der nach dem gewonnenen schlesischen Krieg den neuen römisch-katholischen Einwohnern Berlins aus Schlesien eine Heimstatt in der Residenzstadt Preußens geben wollte. Deshalb wurde die Kirche nach Fertigstellung auch der als Schutzpatronin Schlesiens verehrten Hedwig von Andechs unterstellt. Der Kuppelbau wurde im Stile eines römischen Pantheons von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff realisiert und wurde so repräsentativer Bestandteil des königlichen Forum Fridericianum, heute der Bebelplatz. In 1,5 Stunden erhielten die Teilnehmenden Einblick in die Geschichte des Bauwerkes, seine Symbolik und in Rituale der römisch-katholischen Kirche. Fazit: Berlin ist nicht nur um eine Sehenswürdigkeit reicher, sondern hier entstand durch die zeitgemäße Modernisierung des Kirchenbaus auch ein Ort der Ruhe und Besinnung mitten im hektischen Berlin. Im Anschluss an die Führung pilgerten alle gemeinsam zum Restaurant "Nante-Eck" und ließen den Nachmittag dort ausklingen. Weitere Bilder in der Galerie!